Unser Handel(n)

 

Wir haben überlegt, wie wir unsere Visionen Realität werden lassen können. Denn letztlich geht es darum ins TUN zu kommen und die Gedanken in Handlungen zu transformieren:

Bio-Produkte

Alle Produkte stammen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft: Das heißt kein Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen, keinen Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln, artgerechte Tierhaltung, Verwendung biologischer Futtermittel, Verwendung biologischer Zutaten und möglichst natürlicher Zusatzstoffe bei der Verarbeitung von Lebensmitteln, achtsamer Umgang und Schutz der natürlichen Ressourcen wie zum Beispiel Humusaufbau im Boden, Schutz der Gewässer vor Nitrat- und Pestizideintrag, aktiver Beitrag zum Klimaschutz durch Verzicht auf energieintensiv hergestellte Düngemittel und Kohlenstoffspeicherung im Boden.

Regionalität

Regional, das heißt für uns: so nahe wie sinnvoll möglich. Wir planen unsere Lieferrouten gemeinsam mit anderen NETs.werk-Partnern – so effizient und ressourcenschonend wie möglich, bei kürzestmöglichen Transportwegen. Regional zu Denken bedeutet auch saisonal zu kochen, daher bieten wir den Jahreszeiten entsprechend an, was gerade wächst.

Fairness

Wir zahlen unseren ProduzentInnen einen fairen Preis, der sie auf lange Sicht befähigen soll, unabhängig von Lebensmittelkonzernen zu wirtschaften. Die Preise werden mit den Erzeugern im Konsens gestaltet. Die Vorratskammer übt keinen Preisdruck auf die Bauern aus. Fair heißt für uns, dass wir existenzsichernde Preise zahlen und langfristige Handelspartnerschaften mit unseren Erzeugern – überwiegend kleinbäuerlichen Betrieben aus der Region – pflegen. Durch Verzicht auf chemisch-synthetische Spritz- und Düngemittel ist der Anteil der Handarbeit in der biologischen Landwirtschaft wesentlich höher. Auch die artgerechte Tierhaltung verursacht höhere Kosten. Durch Bezahlung fairer Preise wird dieser Mehraufwand gedeckt.

Vernetzung

Vernetzung hat für uns höchste Priorität: Weltweit organisieren sich immer mehr Menschen in Netzwerken solidarischer Ökonomie, jenseits von Markt und Staat. Genau das versuchen wir im Kleinen und Regionalen mit dem Projekt Vorratskammer zu machen. Gemeinsam mit zahlreichen ähnlichen Initiativen wollen wir eine Alternative zum kapitalistischen Wirtschaftsmodell bieten.

Müllvermeidung

Wir vermeiden Verpackung wo immer es geht und tragen so dazu bei, unseren ökologischen Fußabdruck geringer zu halten.